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10. September 2017

„mother!“: Kritik des apokalyptischen Horrorthrillers von Darren Aronofsky

„Ich möchte hier ein Paradies schaffen“, sagt die Ehefrau des Dichters. Nichts ahnend, dass ihr Zuhause bald der Hölle gleich sein wird. Liebevoll renoviert sie Zimmer für Zimmer die scheinbar abgebrannte Prachtvilla des Ehepaares mitten im Nirgendwo. Die Abgeschiedenheit bleibt indes nicht lange idyllisch: Nach und nach tauchen völlig fremde Menschen auf, denen der Schriftsteller unter den ungläubigen Blicken seiner jungen Frau freudig seine Gastfreundschaft anbietet. Darren Aronofskys neuer Film „mother!“, als Horrorthriller angekündigt und monatelang mit viel Geheimniskrämerei verbunden, fängt vielversprechend an. Doch nach etwa der Hälfte der zwei Stunden verliert sich das an „Rosemaries Baby“ von Roman Polanski erinnernde Werk in einer verstörenden Apokalypse.

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Kohlezeichnungen von Clio Newton

360° – Das war meine Woche – KW 36 / 2017