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11. Juni 2015

Videopremiere: Dulac – Drawing Blanks

Elvis Costello, Gun Club, Angst und andere SST-Bands, Dinosaur Jr.’s „ear-bleedin’ country“ oder aktuell Bands wie The Men – manche Punks stehen auf Creedence. Dulac schielen mit einem Auge auf Sound und Songwriting ur-amerikanischer Musik von Bob Dylan, Neil Young und wie sie alle heißen; mit dem anderen haben sie die letzten 10 Jahre DIY-Punk verfolgt. Wo andere ihre Version von Americana von Pubrock, Hardcore oder Noiserock aus spielen, haben Dulac eben No Hope for the Kids, Observers und Masshysteri gehört. Nie gehen solche Beschreibungen in Gänze auf, auch nicht, wenn man noch The Jam und Rites of Spring mit in den Topf wirft. Wie Dulac klingt es, wenn sich drei Freunde nicht nur ihren eigenen Musikgeschmack anerzogen haben, sondern auch zusammen gelernt haben, wie man zu dritt eine Punkband hat, die knallt. Und zwar Punk als modus operandi, nicht als musikalisches Korsett. Mach mit deiner Band, was du für richtig hältst, mach es selbst oder mach es mit Freunden, nimm deine Musik, aber dich selbst nicht zu ernst, sei kein Arschloch – the Punk gospel according to Dulac. Nach einem später auf 7“ gepressten Demotape und einer LP auf Taken By Surprise Records (München, RED DONS, AUTISTIC YOUTH,…), Twintoe Records (Berlin/Tel Aviv, VVHILE, UZBEKS,…) und Crapoulet Records (Marseille, 1000000 Bands), zwei Touren durch Europa und einer Israeltour kommen Dulac vor ihrem zweiten Album mit der „Four Summers“ EP auf Tour. Aufgenommen in Berlin mit ihrem Freund Assaf Bomgard, gemastert in London von Daniel Husayn/North London Bomb Factory, 3 Songs geschrieben während die Band nach und nach aus dem Rhein-Main-Gebiet nach Berlin umzog.

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